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Indien Rundreise "Best of India"

1. Tag: Ankunft Delhi
Ankunft in Delhi und Transfer zum Hotel. Zeit zur Akklimatisierung und für erste individuelle Unternehmungen in der indischen Hauptstadt.

2. Tag: Delhi
Beim Besichtigungsprogramm sehen Sie zunächst in Old Delhi Jami Masjid, die größte Moschee Indiens, mit Platz für 25.000 Gläubige. Vom Hügel der Moschee aus haben Sie einen Blick auf die Gassen der Altstadt und hinüber zum Roten Fort. Das Humayun-Mausoleum aus rotem Sandstein ist das älteste Mogul-Grab Delhis und gehört zu den prächtigsten Bauten der Stadt. Die ältesten moslemischen Bauten Indiens besichtigen Sie dann auf dem Areal rund um den Turm Qutub Minar. Rundfahrt durch den Regierungsbezirk New Delhis (Stopps sind im Regierungsviertel nicht erlaubt), der durch viele palastartige Gebäude im Kolonialstil geprägt wird. Hier befindet sich auch das India Gate, das dem Arc de Triomphe nachempfunden wurde. Es erinnert an 90.000 indische Soldaten, die im 1. Weltkrieg für die Briten ihr Leben ließen. Fortsetzung der Besichtigungen in Delhi mit dem Besuch des Roten Forts (Lal Qila), dem größten Bauwerk Old Delhis. (F)

3. Tag: Delhi – Jaipur
Überlandfahrt nach Jaipur. Am Nachmittag erleben Sie Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Rajasthans Hauptstadt bei einem Rundgang. Sie sehen wichtige Teile und Museen des Stadtpalastes der Maharajas und das hochinteressante Observatorium Jantar Mantar. (260 km; F)

4. Tag: Jaipur – Agra
Am Vormittag kurze Fahrt zum Fort Amber vor den Toren der Stadt. Auf dem Weg dorthin legen Sie einen Fotostopp am berühmten „Palast der Winde“ ein. Am Fuße des Forts angekommen, geht es auf dem Rücken oft bunt bemalter Elefanten in etwa 10 Minuten hinauf zum Fort Amber, für Ihre ausführliche Besichtigung einer der berühmtesten Festungen Indiens. Weiterfahrt nach Agra mit Stopp in Fatehpur Sikri. Die ehemalige Reichshauptstadt des großen Mogul-Kaisers Akbar wurde zwischen 1569 und 1585 um einen Sandsteinfelsen herum erbaut, aber schon 1600 aufgrund von Wassermangel wieder verlassen. Ein Rundgang durch die „Geisterstadt“ lohnt sich, da sie nie erobert und zerstört wurde. Die Architektur der Stadt wird durch Stilelemente aus verschiedenen Regionen Indiens und Asiens geprägt. Ankunft in Agra am Abend (240 km; F)

5. Tag: Agra
Heute erwartet Sie ein Märchen aus Marmor, das Taj Mahal, das als Symbol ewiger Liebe berühmt geworden ist. Das einzigartige Bauwerk strahlt vollkommene Harmonie aus. Jedes einzelne Element kommt erst durch seine Einbettung in den Gesamtkomplex voll zur Entfaltung. Es ist das schönste Denkmal, das je aus Liebe erbaut wurde. Shahjahan ließ es als Grabmal für seine Lieblingsfrau errichten, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb. Eine weitere herausragende Sehenswürdigkeit Agras ist das gewaltige dreieckige Fort mit seinen über 2 Kilometer langen Festungswällen aus rotem Sandstein. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug nach Sikandra, wo sich die letzte Ruhestätte des Großmoguls Akbar befindet. Das in einem Garten angelegte Grabmal wurde in rotem Sandstein begonnen und in weißem Marmor beendet. Auch das Grabmal Itimad-ud-daula – oft als „Baby Taj“ bezeichnet – am linken Ufer des Flusses Yamuna lernen Sie kennen. (F)

6. Tag: Agra – Orchha – Khajuraho
Am frühen Morgen Transfer zum Bahnhof und etwa zweistündige Bahnfahrt mit dem Jhatabdi-Express nach Jhansi. Weiterfahrt in die alte Fürstenstadt Orchha. Vor einer Hügellandschaft erheben sich Palastbauten, Tempel und Festungen aus dem 17. Jahrhundert. Am späten Nachmittag erreichen Sie Khajuraho. Die Stadt ist berühmt für ihre prachtvollen Hindutempel. Die Tempel mit ihrer meisterhaften Darstellung der hinduistischen Götterwelt, aber auch der Skulpturen voller unverblümter Erotik wurden zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert gebaut. Am Nachmittag erste Besichtigungen der einmaligen Tempelanlagen aus rotgolden leuchtendem Sandstein (UNESCO-Weltkulturerbe). (F)

7. Tag: Khajuraho – Varanasi
Vormittags Fortsetzung der Besichtigungen der Meisterwerke indischer Architektur und Steinmetzkunst. Die sehr fein aus Stein gehauenen Skulpturen himmlischer Nymphen, Götter und Liebespaare sind einzigartig. Weiterflug nach Varanasi (Benares) am Nachmittag und Transfer zum Hotel.

Kurzer Ausflug nach Sarnath, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte des Buddhismus. Hier hielt Siddharta Gautama – später bekannt unter dem Namen Buddha, der „Erleuchtete“ – im 6. Jh. vor Chr. in einer Höhle seine erste Rede. (F)

8. Tag: Varanasi – Kolkata (Kalkutta)
Bei Sonnenaufgang erleben Sie während einer Bootsfahrt die heiligen Rituale der Gläubigen am Ufer des Ganges, das hier von Tempeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert gesäumt wird. Tausende von Pilgern versammeln sich täglich zum Beten und zum rituellen Bad. Danach erkunden Sie die engen und verwinkelten Gassen der Altstadt von Varanasi. Immer neue Tempelchen werden Sie hier inmitten eines bunten Treibens entdecken. Am Abend Transfer zur 25 km von Varanasi entfernten Bahnstation. Zugfahrt im klimatisierten Liegewagen nach Kalkutta. (F)

9. Tag: Kalkutta – Chennai (Madras)
Ankunft in einer der größten Städte der Erde am frühen Morgen und Erkundungstour durch Kalkutta. Die Hauptstadt von Westbengalen ist übervölkert (ca. 17 Mio. Einwohner), hektisch und auf den ersten Blick total chaotisch. Schon bald werden Sie aber auch vom Flair dieser Stadt und ihrer einzigartigen Schönheit in den Bann gezogen. Das Stadtbild wird durch Bauten aus der britischen Kolonialzeit geprägt. Das Symbol des britischen Empire ist das Victoria Memorial. Am späten Nachmittag geht es zum Flughafen für Ihren Abendflug nach Madras (Chennai). Transfer zum Hotel in Madras. (F)

10. Tag: Chennai – Kanchipuram – Mahabalipuram
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt in Chennai mit Besichtigung des Kapaleshvara-Tempels und der St. Thomas-Kirche fahren Sie nach Kanchipuram, einer der sieben heiligen Hindu-Städte Indiens. Die „Stadt der Tausend Tempel“ ist außerdem berühmt für ihre Seidenprodukte. Kanchipuram war über viele Jahrhunderte hinweg eine königliche Hauptstadt. Bis heute strömen unzählige Pilger hierher. Weiterfahrt in das Fischer- und Steinmetzdorf Mahabalipuram. (127 km; F)

11. Tag: Mahabalipuram (Mamallapuram)
Mahabalipuram liegt inmitten von Granitfelsen am Strand. Schon im 7. Jh. verfügte der Ort – heute UNESCO-Weltkulturerbe – über einen florierenden Hafen! Mahabalipuram gilt als Wiege der drawidischen Tempelbaukunst Südindiens. Vormittags Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Ufertempel, Riesenfelsrelief „Herabkunft des Ganges“ und „Fünf Rathas“ (Tempelwagen). Der Ufertempel (Shore Temple) mit seiner reizvollen Lage an der Küste wurde im 8. Jahrhundert errichtet und gilt als ältester Steintempel Südindiens. Freizeit und individuelle Programmgestaltung am Nachmittag. (F)

12. Tag: Mahabalipuram – Tanjore (Thanjavur)
Heute geht die lange Fahrt durch eine tropische Hügellandschaft. Stopps in Chidambaram und Kumbakonam. Nach der hinduistischen Mythologie liegt in Chidambaran der Mittelpunkt des Universums. Ein Besuch im Sabhanayaka Nataraja-Tempel bringt Ihnen uralte Glaubenspraktiken nahe. Weiterfahrt in die alte Chola-Hauptstadt (von 985 bis1012) Tanjore. (250 km; F)

13. Tag: Tanjore & Trichy
Heute unternehmen Sie zunächst einen Ausflug nach Trichy (Tiruchchirappally). Die Stadt wird von einem 83 m hohen Felsen dominiert, auf dem sich ein Tempel des Gottes Ganesh befindet, der „Rock-Fort-Tempel“. Man erreicht den Gipfel nach einem etwas anstrengenden Aufstieg über 437 Stufen. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die nahe gelegene Insel Srirangam, auf der der gewaltige Tempelkomplex Sri Ranganathaswamy liegt. Mit ca. 48 Hektar Gelände, 21 Tempeltürmen und über 100 Tempeln und Schreinen, ist diese Inselanlage, die Sie anschließend besuchen, die größte ihrer Art in ganz Indien. Ihre Besichtigungen am Nachmittag führen Sie zurück nach Tanjore. Sie konzentrieren sich auf den Brihadishwara-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe), der im 10. Jahrhundert errichtet. Eine Attraktion sind Elefanten, die vor dem kunstgeschichtlich wertvollsten Tempel Südindiens ihren Segen erteilen. (60 km; F)

14. Tag: Tanjore – Madurai
Wieder säumen Kokospalmen, Reisfelder und Dörfer Ihren Weg. Nach 140 km erreichen Sie Madurai, die „Perle Südindiens“ und kulturelle Hauptstadt Tamil Nadus. Madurai liegt am Ufer des Flusses Vaigai und ist eines der ältesten Kultur- und Handelszentren Südasiens. Von hier aus wurden schon im 3. Jh. v. Chr. Handelskontakte zu Europa unterhalten. Besichtigung des berühmten Meenakshi-Tempels (Shri Meenakshi-Sundareshwarar-Tempel) mit seinen mächtigen und reich verzierten Tempeltürmen. Es wird geschätzt, dass dieser Tempelkomplex insgesamt etwa 33 Millionen (!) Darstellungen von Göttern in Stein und Stuck beherbergt. Geweiht ist er der Göttin Meenakshi, die als Frau Shivas Königin des Pandya-Reiches wurde. Um das Paar Shiva und Meenakshi ranken sich viele Elemente des Fruchtbarkeitskultes dieses Tempels. Am frühen Abend können Sie der täglich stattfindenden großen Tempelprozession beiwohnen. (140 km; F)

15. Tag: Madurai – Periyar Wildreservat
Wieder steht eine Fahrt durch eine paradiesische Landschaft auf dem Programm. Durch die Kardamom-Berge fahren Sie an die Grenze des Bundesstaates Kerala zum Periyar-Wildreservat. Auf dem riesigen Gelände leben Tropenvögel, Bisons, Sambahirsche, Affen und Elefanten. Am Nachmittag unternehmen Sie eine kleine Bootssafari auf dem Periyar-See. (160 km; F)

16. Tag: Periyar – Kochi (Cochin)
Kurvenreiche Fahrt die Ghats hinab zur tropischen Küstenebene Keralas. Die Ghats („Stufen“) sind eine Bergkette vulkanischen Ursprungs, die sich über 1.400 km die Westküste Indiens entlang ziehen, und u.a. eine natürliche Trennlinie zwischen dem Flachland von Tamil Nadu und Kerala bzw. Karnataka bilden. Sie erreichen das Gebiet der Backwaters, die ein vernetztes Wasserstraßensystem im dschungelartigen Hinterland von Kerala sind. Am Nachmittag erholen Sie sich dort an Bord eines Bootes und genießen die Ruhe fernab von aller Hektik der Städte. Fahrt nach Cochin und Transfer zum Hotel. (195 km; F)

17. Tag: Cochin
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Besichtigung von Cochin, dem „Venedig Indiens“. Schon in der Antike war Cochin ein berühmter Handelsplatz für Gewürze. Sie sehen das lebendige jüdische Viertel, das Fort, die chinesischen Fischernetze, den Matancherry-Palast und die St. Francis-Kirche mit dem Grab von Vasco da Gama. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Wie wäre es mit einer entspannenden ayurvedischen Massage? Am Abend Vorführung eines Kathakali-Maskentanzes. (F)

18. Tag: Cochin – Deutschland
Transfer zum Flughafen Cochin für Ihren Weiterflug oder Rückflug nach Deutschland.

* Buchbar als Pauschalreise inklusive Langstreckenflug oder als reiner Reisebaustein ab/bis Indien *

• Sie haben die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt mit einer Hausbootfahrt auf den Backwaters o.a. zu verlängern.